Wegen der Coronakrise nehmen Jugendämter offenbar vermehrt Kinder und Jugendliche aus deren Familien. Manche dieser Inobhutnahmen sind berechtigt, manche sind zweifelhaft, sind Krisen-Angst und Krisen-Aktionismus geschuldet. Auch Umgangskontakte, insbesondere begleitete Umgangskontakte werden ausgesetzt.

„Familien - egal in welcher Konstellation - sind im wahrsten Sinne systemrelevant“, sagt Daniel Föst (FDP), Mitglied im Familienausschuss des Bundestages. Während andere Gruppen nach dem Lockdown darüber stritten, ob sie systemrelevant sind, war und ist die Systemrelevanz von Familien unumstritten.

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