Inhaltsverzeichnis:
- Unterstützung durch Hannelore Krempa Stiftung
- Der Ford Transit im täglichen Einsatz
- Neue Ideen und Projekte
- Ein Fahrzeug, das verbindet
Unterstützung durch Hannelore Krempa Stiftung
Die Initiative für den Bus startete bereits vor zwei Jahren. Damals beantragten die Frankfurter Malteser die Unterstützung bei der Hannelore Krempa Stiftung. Renate Förster, Vorsitzende der Stiftung, stellte 50 000 Euro zur Verfügung, die direkt an den Hersteller flossen. Das Ziel war es, Verbindung, Teilhabe und Lebensfreude zu ermöglichen. Florian Dernbach, Leiter der Frankfurter Malteser, hatte die Idee für das Fahrzeug. Er betonte, dass viele ältere Menschen durch eingeschränkte Mobilität kaum noch ihr Zuhause verlassen könnten. Öffentliche Verkehrsmittel seien für sie oft schwer erreichbar. Mit dem neuen Bus werde nun vieles einfacher.
Auch andere Frankfurter Institutionen profitieren von der Hannelore Krempa Stiftung. Sie unterstützt unter anderem das Städelmuseum und die Musikschule Frankfurt. Über ähnliche kulturelle Angebote in der Stadt berichtet auch dieser Beitrag über Frankfurts Musikjahr 2026.
Der Ford Transit im täglichen Einsatz
Der neue Kleinbus wird künftig mehrmals pro Woche unterwegs sein. Nicht nur der Kulturbegleitdienst profitiert davon, auch Einkaufs- und Besuchsdienste sollen erleichtert werden. Für die Malteser bedeutet das mehr Flexibilität und geringere Kosten. Der Kulturbegleitdienst begleitet Seniorinnen und Senioren zu Konzerten, Museen und Theateraufführungen. Diese Angebote bestehen seit über 30 Jahren und helfen, Isolation und Einsamkeit zu verringern. Viele Klienten werden durch Nachbarn, Angehörige oder Ärzte auf die Dienste aufmerksam gemacht.
Eine ähnliche Förderung kultureller Begegnungen gibt es während des Weihnachtsmarkts im Frankfurter Stadtwald, bei dem ebenfalls viele ehrenamtliche Helfer tätig sind.
Neue Ideen und Projekte
Mit dem Ford Transit wollen die Malteser neue Projekte anstoßen. Dernbach plant beispielsweise ein gemeinsames Kochangebot für ältere Menschen. Die Planung sei zwar noch nicht abgeschlossen, doch das Interesse sei groß. Ein weiteres erfolgreiches Projekt ist der Hunde-Besuchsdienst. Ehrenamtliche besuchen Seniorinnen und Senioren gemeinsam mit ihrem Hund. Dernbach bezeichnet diese tiergestützten Besuche als ein „echtes Wundermittel“. Sie fördern Gespräche, Freude und soziale Kontakte.
Während der ersten Fahrt mit dem neuen Bus besuchten fünf Seniorinnen und Senioren die Opernaufführung „Die Banditen“ von Jacques Offenbach. Dernbach nutzte den Abend für Gespräche über künftige Ideen. Auch andere kulturelle Ereignisse wie die Frankfurter Konzertreihe 2025 zeigen, wie stark die Stadt kulturell engagiert ist.
Ein Fahrzeug, das verbindet
Der Ford Transit ist mehr als nur ein Transportmittel. Er steht für Begegnung, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Durch ihn können ältere Menschen wieder selbstbestimmter am Alltag teilnehmen. Für die Malteser ist er ein wichtiger Schritt in ihrem langjährigen Engagement gegen Einsamkeit in Frankfurt.
Mit neuen Projekten und bewährten Diensten setzen sie ihre Arbeit fort – und der Kleinbus wird dabei noch viele Kilometer für das Miteinander zurücklegen.
Quelle: Frankfurter Neue Presse, Patizonet