Inhaltsverzeichnis:
- Drohne zwingt vier Flugzeuge zum Ausweichen
- Bisherige Vorfälle am Rhein-Main-Flughafen
- Strenge Vorschriften für Drohnenpiloten
- Ermittlungen der Bundespolizei
Drohne zwingt vier Flugzeuge zum Ausweichen
Am Montag meldete ein Pilot eine Drohne im Anflugbereich des Flughafens Frankfurt. Aus Sicherheitsgründen wurde der gesamte Flugbetrieb für 30 Minuten gestoppt. Vier Maschinen wichen auf andere Flughäfen aus. Nach Ablauf der Sperrung konnte keine weitere Drohne gesichtet werden. Kurz darauf setzten die betroffenen Flugzeuge ihren Kurs nach Frankfurt fort.
Bisherige Vorfälle am Rhein-Main-Flughafen
Drohnenvorfälle sind am Frankfurter Flughafen nicht neu. Die erste offizielle Meldung einer Drohnensichtung datiert aus Dezember 2017. Seither kommt es immer wieder zu Einschränkungen. Laut Fraport gilt bei Sichtungen ein standardisiertes Verfahren: sofortige Sperrung des Luftraums und Einstellung aller Starts und Landungen.
- Erste gemeldete Sichtung im Dezember 2017.
- Aktuelle Sperrung dauerte exakt 30 Minuten.
- Vier Flugzeuge waren direkt betroffen.
Strenge Vorschriften für Drohnenpiloten
Nach Angaben des Betreibers Fraport sind Drohnenflüge in einem Umkreis von 1,5 Kilometern um Flughäfen ohne Ausnahmegenehmigung verboten. Verstöße können als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr gewertet werden und hohe Strafen nach sich ziehen. Bei jeder Sichtung stellt Fraport Strafantrag gegen Unbekannt. Diese Regelung gilt bundesweit und wird von Polizei und Behörden konsequent umgesetzt.
Ermittlungen der Bundespolizei
Die Bundespolizei führt regelmäßig Kontrollen und Ermittlungen am Frankfurter Flughafen durch. Zuletzt wurde ein Verfahren gegen einen polizeibekannten Sexualstraftäter eingeleitet. Solche Einsätze sind Teil der umfassenden Sicherheitsmaßnahmen am größten deutschen Flughafen.
Quelle: Frankfurter Neue Presse, www.welt.sn2world.com