Inhaltsverzeichnis:
- Rettungseinsatz am Mainkai in Frankfurt
- Sanitäter finden keine Verletzungen
- Weitere Vorfälle vor dem Sprung
- Unterbringung in Fachklinik
Rettungseinsatz am Mainkai in Frankfurt
Am 13. August gegen 17.10 Uhr meldete ein Schifffahrtsunternehmen der Polizei, dass ein Mann von einem ihrer Schiffe über die Brüstung gestiegen und in den Fluss gesprungen sei. Polizisten fanden den Mann hinter der Kaimauer, doch dieser sprang erneut ins Wasser. Die Beamten setzten umgehend eine dienstlich gelieferte Rettungsleine ein. Weitere Rettungskräfte waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor Ort.
Die Situation spitzte sich zu, als der Mann in Richtung Fahrrinne schwamm. Laut Polizei schien er sich der Gefahr nicht bewusst zu sein. Mehrfach griff er nach der Rettungsleine, ließ jedoch wieder los. Erst nach intensivem Zureden konnte er überzeugt werden, sich festzuhalten. Die Beamten zogen ihn anschließend an Land.
Sanitäter finden keine Verletzungen
Unmittelbar nach der Rettung untersuchten Sanitäter den Mann. Es wurden keine Verletzungen festgestellt. Trotz der hohen Temperaturen in Frankfurt an diesem Tag bleibt ein Sprung in den Main gefährlich. Die Strömung und der Schiffsverkehr stellen ein erhebliches Risiko dar.
Die Beamten erklärten, dass der Mann mehrfach die Rettung erschwert habe. Die eingesetzte Rettungsleine verhinderte jedoch Schlimmeres. Der schnelle Einsatz der Streife war entscheidend, um ihn aus der gefährlichen Strömung zu bringen.
Weitere Vorfälle vor dem Sprung
Im Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 37-Jährige zuvor zwei Personen angegriffen hatte.
- Einen Passanten schlug er
- Eine Passantin bedrängte er
Wegen dieser Taten wurde er vorläufig festgenommen. Die Polizei leitete entsprechende Anzeigen ein.
Unterbringung in Fachklinik
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ergab sich, dass sich der Mann offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Er wurde in eine Fachklinik gebracht. Die Polizei in Frankfurt schloss den Einsatz nach der Übergabe an medizinisches Fachpersonal ab.
Quelle: Frankfurter Neue Presse, www.fox360.net/de