Inhaltsverzeichnis
- Lufthansa und Flughafen Frankfurt
- Terinal 3 und Terminal 2
- Modell München und Beteiligung
- Voraussetzungen und Zeitplan
Lufthansa und Flughafen Frankfurt
Die Lufthansa prüft laut Handelsblatt eine Beteiligung am Frankfurter Flughafen. Der Konzern ist bereits die größte Airline-Gruppe Europas und weltweit auf Rang 4. Gleichzeitig wächst die Flotte deutlich. Zuletzt wurden 200 neue Flugzeuge bestellt. Auf Kurzstrecken sollen ältere Maschinen ersetzt werden. Auf der Langstrecke ist bis 2030 ein Wachstum von 20 Prozent geplant.
Der strategische Fokus verschiebt sich. Künftig soll der Langstreckenverkehr stärker ausgebaut werden. Lufthansa betreibt bereits vier Drehkreuze in Zürich, Wien, Brüssel und Rom. Dennoch wird die verfügbare Infrastruktur knapper. Frankfurt bleibt dabei zentral. Auch die Kostenstruktur des Fliegens spielt eine Rolle, wie mehr hier deutlich wird.
Terminal 3 und Terminal 2
Am 22. April wird in Frankfurt Terminal 3 eröffnet. Die zusätzliche Kapazität reicht jedoch nicht aus. Der Flughafenbetreiber Fraport plant nach der Inbetriebnahme die Schließung von Terminal 2. Anschließend ist eine umfassende Sanierung vorgesehen.
Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender von Fraport, erklärte mehrfach, dass sich Lufthansa und ihre Star-Alliance-Partner nach der Sanierung in Terminal 2 ansiedeln könnten. Diese Perspektive deckt den steigenden Bedarf der Airline nur teilweise. Weitere Lösungen werden geprüft.
Modell München und Beteiligung
Lufthansa strebt eine Kooperation nach dem Vorbild München an. Dort hält die Airline 40 Prozent an Terminal 2. Die Flughafengesellschaft FMG besitzt 60 Prozent. Dieses Modell soll nun auch in Frankfurt umgesetzt werden.
Die Vorteile gelten als messbar. Gerald Wissel von Airborne Consulting erklärt wörtlich
„Das Modell hat für Lufthansa Vorteile. Man profitiert direkt von den Einnahmen am Flughafen, zum Beispiel im Handel und in der Gastronomie“.
Zusätzlich sitzt mit Michael Niggemann ein Lufthansa-Konzernvorstand im Aufsichtsrat von Fraport. Das Thema wurde dort bereits angesprochen.
Voraussetzungen und Zeitplan
Eine Kooperation ist an Bedingungen geknüpft. Laut Gerald Wissel ist entscheidend, dass die neuen Flugzeuge rechtzeitig ausgeliefert werden. Erst dann lassen sich weitere Schritte konkret planen. Parallel verändern sich auch Abläufe für Passagiere, etwa bei Sicherheitsregeln, siehe hier.
Zentrale Faktoren im Überblick
- 200 bestellte Flugzeuge
- 20 Prozent geplantes Langstreckenwachstum bis 2030
- 1 neues Terminal ab dem 22. April
- 40 Prozent Beteiligung als Referenz aus München
Die Planungen laufen. Entscheidungen hängen vom Flottenzulauf und der Entwicklung der Flughafeninfrastruktur ab. Frankfurt bleibt dabei ein Schlüsselstandort für den Konzern.
Standort auf Google Maps prüfen:
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Quelle: Frankfurter Neue Presse, Webrivaig
FAQ
Warum plant Lufthansa eine stärkere Präsenz am Flughafen Frankfurt?
Lufthansa reagiert auf das Wachstum ihrer Flotte und den geplanten Ausbau des Langstreckenverkehrs. Der steigende Bedarf an Kapazitäten macht Frankfurt als zentrales Drehkreuz strategisch besonders wichtig.
Wie viele neue Flugzeuge hat Lufthansa bestellt?
Der Konzern hat insgesamt 200 neue Flugzeuge bestellt, um ältere Maschinen auf Kurzstrecken zu ersetzen und die Langstreckenflotte bis 2030 um 20 Prozent zu vergrößern.
Welche Rolle spielt Terminal 3 am Flughafen Frankfurt?
Terminal 3 wird am 22. April eröffnet und soll zusätzliche Kapazitäten schaffen. Nach der Inbetriebnahme ist geplant, Terminal 2 zu schließen und umfassend zu sanieren.
Was sieht das Münchner Modell vor, das Lufthansa übernehmen möchte?
In München hält Lufthansa 40 Prozent an Terminal 2, während die Flughafengesellschaft FMG 60 Prozent besitzt. Dieses Beteiligungsmodell soll auch in Frankfurt umgesetzt werden.
Welche Voraussetzung nennt Gerald Wissel für eine Kooperation mit Fraport?
Laut Gerald Wissel ist entscheidend, dass die neu bestellten Flugzeuge rechtzeitig ausgeliefert werden. Erst dann kann die Kooperation konkret weiterentwickelt werden.