Inhaltsverzeichnis
- Flächenumsatz Frankfurt 2025
- Bankenviertel Ostend Messe
- Mieten und Qualität
- Leerstand Eschborn Niederrad Offenbach
- Ausblick 2026 Spitzenmiete
Flächenumsatz Frankfurt 2025
Der Flächenumsatz steigt 2025 auf 549 300 bis 611 000 Quadratmeter und legt damit um mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Das Niveau entspricht wieder den Werten von 2019. Frankfurt liegt damit erstmals seit Jahren vor Berlin und München.
Großabschlüsse prägen das erste Halbjahr. Die Commerzbank mietet 73 000 Quadratmeter im Central Business Tower. Die ING-Diba bezieht 32 500 Quadratmeter im Hafenpark Quartier. KPMG sichert sich insgesamt 33 400 Quadratmeter im Park Tower und im Opernturm. Auch Jack Wolfskin kündigt den Umzug des Headquarters von Idstein in das Neubauprojekt Mergenthaler in Eschborn an.
Im weiteren Jahresverlauf dominieren kleinere und mittlere Abschlüsse. Die Marktaktivität bleibt jedoch hoch. Die Nachfrage verteilt sich breiter als in den Vorjahren. Das stabilisiert das Gesamtvolumen, mehr dazu hier.
Bankenviertel Ostend Messe
Zentrale Teilmärkte führen das Ranking an. Das Bankenviertel erreicht 181 400 Quadratmeter und vereint damit 32 Prozent des gesamten Flächenumsatzes auf sich. Auch die Anzahl der Abschlüsse liegt hier vorn.
Es folgen das Ostend mit 12 Prozent und der Bereich Messe mit 9 Prozent. Das Westend bleibt ebenfalls ein gefragter Standort. Zahlreiche Verträge sichern ihm eine stabile Position unter den Top-Lagen.
Die hohe Nachfrage konzentriert sich klar auf gut angebundene Standorte. Nähe zum Zentrum spielt eine zentrale Rolle. Unternehmen bevorzugen kurze Wege und moderne Infrastruktur, hier weiterlesen.
Mieten und Qualität
Die Spitzenmiete steigt 2025 auf bis zu 54 Euro pro Quadratmeter, einzelne Abschlüsse liegen bereits darüber. Andere Auswertungen nennen 52 Euro. Das entspricht einem Zuwachs von rund 6 Prozent im Jahresvergleich.
Auch die Durchschnittsmiete zieht stark an. Sie erreicht 33,70 Euro pro Quadratmeter. Das bedeutet fast 30 Prozent mehr als Ende 2024. Ursache ist der klare Fokus auf hochwertige Projektentwicklungen. Der Trend zum Flight to Quality verstärkt sich.
Moderne Flächen in zentraler Lage sind knapp. Ende 2025 stehen in der Innenstadt nur noch rund 22 000 Quadratmeter Erstbezugsflächen zur Verfügung. Diese Knappheit treibt die Preise zusätzlich.
Leerstand Eschborn Niederrad Offenbach
Trotz steigender Nachfrage wächst der Leerstand weiter. Er liegt je nach Quelle zwischen 1 390 000 und 1 880 000 Quadratmetern und entspricht einer Quote von 11,9 bis 12,1 Prozent. Besonders betroffen sind Nebenlagen.
Eschborn, Niederrad und Offenbach-Kaiserlei vereinen zusammen über 42 Prozent des gesamten Leerstands. Vor allem ältere Bestandsgebäude verlieren an Attraktivität. Ausstattung und Lage entsprechen oft nicht mehr den Anforderungen der Nutzer.
Unternehmen suchen flexible, moderne Flächen mit guter Anbindung. Viele ältere Objekte erfüllen diese Kriterien nicht. Projektentwicklungen übernehmen daher eine zentrale Rolle im Marktgeschehen.
Ausblick 2026 Spitzenmiete
Die Erwartungen für 2026 sind differenziert. Viele Marktbeobachter rechnen mit einem Rückgang des Flächenumsatzes auf ein Normalmaß. Kleinere Gesuche dürften häufiger werden. Das Volumen nähert sich dem langjährigen Durchschnitt.
Gleichzeitig bleibt die Nachfrage im Premiumsegment hoch. Die Spitzenmieten könnten deshalb bald die Marke von 60 Euro pro Quadratmeter überschreiten. Der Nachfrageüberhang stärkt die Position der Vermieter.
2025 markiert damit einen Wendepunkt. Hybride Arbeitsmodelle, neue Flächenkonzepte und steigende ESG-Anforderungen prägen den Markt. Ob die Dynamik anhält, entscheidet sich im Jahr 2026, weitere Informationen.
Quelle: Frankfurter Neue Presse, Milekcorp
FAQ
Wie hoch war der Flächenumsatz auf dem Frankfurter Büromarkt 2025?
Der Flächenumsatz lag 2025 zwischen 549 300 und 611 000 Quadratmetern und damit mehr als 50 Prozent über dem Vorjahreswert.
Welche Unternehmen prägten den Büromarkt 2025 besonders?
Zu den wichtigsten Akteuren zählten die Commerzbank mit 73 000 Quadratmetern, die ING-Diba mit 32 500 Quadratmetern sowie KPMG mit insgesamt 33 400 Quadratmetern.
Welche Lage war beim Flächenumsatz am stärksten?
Das Bankenviertel führte mit rund 181 400 Quadratmetern und erreichte damit 32 Prozent des gesamten Flächenumsatzes.
Wie entwickelten sich die Büromieten in Frankfurt?
Die Spitzenmieten stiegen auf bis zu 54 Euro pro Quadratmeter, während die Durchschnittsmiete auf 33,70 Euro kletterte.
Wie hoch ist der aktuelle Leerstand auf dem Frankfurter Büromarkt?
Der Leerstand liegt je nach Quelle zwischen 1,39 und 1,88 Millionen Quadratmetern, was einer Quote von 11,9 bis 12,1 Prozent entspricht.
Welche Perspektiven gibt es für die Spitzenmieten 2026?
Aufgrund der hohen Nachfrage im Premiumsegment könnten die Spitzenmieten 2026 erstmals die Marke von 60 Euro pro Quadratmeter überschreiten.